Mt 3,16 Als Jesus getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser herauf. Und siehe, da öffnete sich der Himmel und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen. Eine Stimme aus dem Himmel sprach: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.
Wer von uns erinnert sich noch an die eigene Taufe? Die meisten, so wie ich, haben ein Bild vor Augen, auf dem wir als frisch getaufte Säuglinge in den Armen von festlich gekleideten Erwachsenen liegen. Wir wurden getauft, wir tauften uns nicht selber: Die Taufe wurde uns geschenkt, dir und mir, als Annahme und Zusage von Eltern und Paten, für das Leben und den Glauben von uns Kindern einzustehen. Möglicherweise ist dieses Geschenk längst untergegangen in anderen Geschenken, zerbrochen unter den Anstrengungen des Lebens, oder nicht mehr gewollt.
Lasst uns zu Jahresbeginn an dieses Geschenk der Taufe erinnern. Lasst uns das entdecken, was da für das Heute an Mut und Erneuerung drin steckt:
Liebe Kolpinggeschwister, als Schwestern und Brüder des Getauften, des Gekreuzigten und Auferstandenen möge uns in diesem Jahr Mut geschenkt werden, positive Energie und Hoffnung, so dass wir mit Adolph Kolping am Ende 2026 sagen können: ‚Froh und glücklich machen, trösten und erfreuen ist im Grunde doch das Beste, was der Mensch auf dieser Welt ausrichten kann.‘
Treu Kolping!