1970 bis 1989

1970
Am 5. Januar stirbt im Alter von 84 Jahren Pfarrer Msgr. Clemens Kitten, von 1939 bis 1964 Pfarrer der Herz-Jesu-Gemeinde.
Vom 3. Bis 9. Mai feiert die Kolpingsfamilie Resse ihr 50-jähriges Bestehen. Am Festakt nehmen 135 Personen teil.
Eine Festschrift dokumentiert in Texten und Bildern die bisherige Geschichte.
Anläßlich des Jubiläums wurden folgende Kolpingbrüder geehrt:
über 60-jährige Mitgliedschaft: Josef Gosmann, Johann Wittkamp
über 50-jährige Mitgliedschaft: Wilhelm Kahlert, Hans Kausträter, Josef Schneider
über 40-jähriger Mitgliedschaft: Josef Wolf, Heinrich Althoff, Karl Winkler, Johannes Wesker, Hans Goos, Theodor Wilms, Theodor Weuster, Willi Strunk, Willi Schneider, Johann Kläsener, Hubert König, Hugo Kortmann, Antonius Leenders, Josef Nabbefeld, Eduard Pieper, Franz Rodegro.          

Auf der Generalversammlung am 26. Mai wird der Beschluß gefaßt, auch weibliche Mitglieder in die Kolpingsfamilie aufzunehmen. Die ersten weiblichen Mitglieder sind: Marianne Heming und Hanna Kausträter.
 
1971
Mit 28 Personen unternimmt die Kolpingsfamilie Resse vom 20. bis 24. Mai eine Studienfahrt nach Berlin unter Leitung von Werner Karbach. Partnergruppe in Berlin ist die Kolpingsfamilie in der Herz-Jesu-Pfarre Berlin-Tegel.
 
1972
Gründung der Gruppe Jungkolping. Gründungsmitglieder sind:
Thomas Allebrodt, Christoph Bussen, Matthias Bussen, Berthold Gebhardt, Heinz-Theo Gebhardt, Hermann Schneider, Matthias Schwanewilms, Clemens Timmerhaus, Heinrich Wolter.
 
1975
Vom 5. bis 13. Mai nehmen 28 Mitglieder der Kolpingsfamilie an einer Romwallfahrt des Internationalen Kolpingswerkes teil.

1976
Mit 239 Mitglieder erreicht die Kolpingsfamilie Resse einen Rekordstand: 142 Mitglieder gehören der Gruppe Altkolping, 24 der Gruppe Kolping und 73 der Gruppe Jungkolping an. Die Zahl der weiblichen Mitglieder ist auf 28 gestiegen.
Die Fußballmannschaft der Gruppe Jungkolping wird bei den Fußballwettkämpfen um die Diözesanmeisterschaft Vizemeister.
Bei dem diesjährigen Karnevalsfest tritt wieder einmal der zu einer festen "Institution" gewordene "Elferrat" der Kolpingsfamilie Resse auf. Unter dem Motto "Der Nachwuchs Jungkolping" läßt der "Präsident" Alfons Schmies in der Maskierung eines Großvaters die übrigen Mitglieder seines Elferrates (Willi Schneider, Josef Hans, Josef Wolf, Helmut Uhländer, Karl Heinz Schmöning, Winfried Lück, Reinhold Wellmann, Udo Bredenbrock, Hubert Brüggemann und
Werner Karbach) als Babys auftreten.
Am 2. Mai ab 5.30 Uhr unternehmen 108 Personen eine von der Kolpingsfamilie veranstaltete und durch Rektor Joseph Schneider sachkundig geleitete "Vogelstimmenwanderung" durch den Hertener Schloßpark, der seit einigen Monaten geöffnet ist.
Am Himmelfahrtstage werden im Rahmen eines Festhochamtes, in dem der aus Resse stammende Pater Otto Herkel die Predigt hält, 28 neue Mitglieder (davon 18 Jugendliche) in die Kolpingsfamilie aufgenommen.

1977
 Die Gruppe Jungkolping ist mit 78 Mitgliedern die größte im Bezirk Buer-Gladbeck. An den insgesamt sieben religiösen Veranstaltungen dieses Jahres nehmen durchschnittlich 62, an den Bildungsveranstaltungen durchschnittlich 28 Mitglieder teil.
Traditionelle religiöse Veranstaltungen der Kolpingsfamilie Resse:
Der Kreuzweg auf dem Annaberg bei Haltern auf Karfreitag
Eine Maiandacht
Das St.Josef-Schutzfest am 1.Sonntag im Mai
Der Kolpinggedenktag
Das Rosenkranzgebet im Oktober
Ein Einkehrtag
Traditionelle gesellschaftliche Veranstaltungen der Kolpingsfamilie Resse:
Das Pfannkuchenessen im Februar
Das Karnevalsfest (früher Zunftfest) mit Auftritt des Elferrates
Das Osterfeuer auf einem der hiesigen Bauernhöfen (z.B. bei Drießen,      Hölscher, Lasthaus) oder im Park des alten Pastorates
Der Tanz in den Mai
Die Vogelstimmenwanderung mit Rektor Schneider oder Herrn Pfeiffer
Der Familienwandertag
Das Sommerfest auf einem der hiesigen Bauernhöfe, z.B. bei Heimann (Haus Leithe), Lasthaus Bongenberg
Das Grünkohlessen (oft bei Lasthaus) am Dienstag vor Buß- und Bettag
Die Nikolausfeier für die Kinder der Resser Kolpingsfamilie 1979

 

1979

Bei der 6. Diözesanmeisterschaft im Fußball kommt die Resser Mannschaft der Altersgruppe Junge Erwachsene mit einem 8:0-Sieg über Mühlheim auf Platz 3; Jungkolping belegt Platz 2.

1980
Werner Karbach verstirbt. - Er hat sich als langjähriger Schriftführer um das Archiv der Resser Kolpingsfamilie verdient gemacht.
 
1981
Die Resser Kolpingsfamilie initiiert eine Hilfsaktion für notleidende Menschen in Polen. Bei Haus- und Straßensammlungen kommen rund 7.000 DM ein. Am 8. Oktober befördern Josef Hans und Werner Wolf einen 2,4 t Lebensmitteln beladenen LKW durch die DDR nach Polen. Sie müssen innerhalb von 4 Tagen (Visumsfrist) eine schwierige Wegstrecke von mehr als 3 000 km bewältigen. Nur mit Mühe und unter großem Zeitaufwand gelingt es ihnen, für die Weiterfahrt Treibstoff zu ergattern. In Lubaczow (kurz vor der Grenze zur damaligen Sowjetunion) und in Trebnitz werden die Hilfsgüter verteilt.
 
1982
In diesem Jahr sterben: Josef Gosmann, Gründungsmitglied und langjähriger Ehrenvorsitzender, und Willi Schneider, der mehrmals das Amt des Seniors bzw. Vorsitzenden innehatte.
Wieder wird eine Hilfsaktion für Menschen in Polen durchgeführt. Dort herrscht inzwischen Kriegsrecht, so daß die Fahrt mit dem PKW nur unter großen Schwierigkeiten und nicht ohne Gefahr möglich ist.
 
1984
Mit 300 Mitgliedern erreicht die Mitgliederanzahl den höchsten Stand in der Geschichte der Resser Kolpingsfamilie.
 
1985
61 Personen nehmen an einer von der Kolpingsfamilie Resse organisierten zehntägigen Wallfahrt nach Lourdes teil.

 

1986
Am Karfreitag nehmen 260 Personen am traditionellen Kreuzweg der Kolpingsfamilie Resse auf dem Annaberg bei Haltern teil.
Am 2. Mai zelebriert Papst Johannes Paul II. mit 70 000 Gläubigen im Gelsenkirchener Parkstadion eine Heilige Messe. Die Kolpingsfamilie Resse ist durch ihre Bannerträger sowie durch zahlreiche Mitglieder vertreten.
Die Kolpingsfamilie Resse übernimmt es von jetzt an, bei der gemeinsamen Fronleichnamsprozession der beiden Gemeinden Herz-Jesu und St. Hedwig den Segensaltar auf dem Marktplatz zu errichten und zu schmücken.
 
1989
Es wird eine regelmäßige Kaffeerunde für die Ehefrauen verstorbener Kolpingbrüder eingerichtet.
Am 9. November fällt die Berliner Mauer. Kolpingssöhne Resse beteiligen sich am "Aufbau Ost". Zum ersten Mal veranstaltet die Kolpingsfamilie Resse eine gemeinsame Weihnachtsfeier.

Aktuelles

30.11.bis 02.12 Familienwochenende im Käthe-Strobel-Haus

06.12. 09:00 Uhr

Morgenimpuls

09.12. 08:30 Uhr Kolpinggedenktag

12.12. 20:00 Uhr
Geistlicher Vortrag

im Pfarrzentrum